Asien map

17'007 km's

998 hours

↗ 137'584 hm

The asian plan.
  •   2. HK - Frauenfeld
  •   1. Capetown - Kampala
Africa map

17'007 km's

998 hours

↗ 137'584 hm

The african plan.
  29. March 2015 - Arrived back home and stay a bit.
Bulawayo - Victoria Falls
◴ 7. Juni 2014 - 14. Juni 2014 (Veröffentlicht: 23.06.2014)
Traditionelle Rundhäuser im Baustil wie Anno dazumal.
Zimbabwe
Meine Lodge steht für drei Tage in einem Vorgarten in Bulawayo. Als Empfang wird mir eine Portion Sadza offeriert, das alltägliche Menü für Viele in Zimbabwe. Dazu gehört Gemüse, Chicken und die stichfeste Maispappe. Ich erhalte Zugang ins Internet über das Netzwerk des Nachbarn. Mich interessiert es auf welche Einkommensquellen er neben dem Providerbusiness sonst noch setzt. Er sei Poet. Er holt zweimal tief Luft und trägt mir zwei von seinen Gedichten live in der Küche vor. Beindruckend wir er seine Texte aus dem Stand heraus zwischen Küche und Wohnzimmer vorträgt.
Für meine weitere Unterhaltung dient das im Zentrum liegende Kino. Die Leinwand ist für den Heimkinobeamer etwas zu gross geraten, was die verschmierte Wiedergabe im maximal Zoommodus erklärt. Nach einer halben Stunde halte ich es nicht mehr aus. Die eingesetzten Ohren Pax und die kaum erkennbaren Schauspieler bewegen mich den Saal zu verlassen. Mein Vergnügungsrundgang setzte ich in der National Art Gallery fort. Zwei Künstler zeigen ihre Ateliers und vermarkten mir ihre Postkartengemälde. Nicht ganz wie in Paris, wo die Kunstschaffenden einen Hügel besitzen, befinden sich hier im Innenhof Arbeitsräume für die Maler, Holzschnitzer und Steinmetze. Eine Dame fertig ihre Gemälde mit den Füssen an. Ihre Arme kann sie wegen einer Behinderung nicht mehr benutzen. Ihr Wille das Beste aus der Tatsache zu machen, beeindruckt mich.

Bulawayo ist eher eine ländliche Stadt. Im Stadtgarten findet man genügend Platz zum Ruhen und die wenigen Hochhäuser lassen genügen Licht in die Strassen. Ich quatsche viel mit den Angestellten und erfahre wie Frau mit 100$ im Monat mit drei Kindern über die Runden kommt und der Sinn des Lebens „To praise the lord“ ist. Das Thema Religion ist ein sehr zentraler Aspekt in ihrem Leben. Wenn irgendwie möglich, wird der Gottesdienst am Sonntag besucht und ab und zu im Stillen gebetet – Praise the lord.

Nach drei Tagen verlasse ich vollbepackt mit Food und Wasser die Stadt gegen Westen. Ich komme an vielen Marktständen und dem Busbahnhof vorbei, wo meterhoch die Buse mit Allmöglichem beladen werden. Möchte man seine Couch transportieren, kein Problem, rauf aufs Dach und festzurren. Ob unsere Postautochauffeure auch so kulant wären? Die Sicherheitsstreifen neben der Fahrbahn fehlen auch hier. Doch meine Ohren können inzwischen erahnen was kommt. Es ist wie mit den Hunden: Umso kleiner desto lauter das scheppern das hinter einem ertönt. Für die Nacht suche ich mir jeweils einen Platz neben der Strasse. 50m ab in die Büsche und man hat Ruhe. In den ersten zwei Tagen sichte ich neben der Fahrbahn gebrochene Baumstämme am Boden. Da haben wohl die Elefanten wieder ein paar gegorene Früchte zu viel gefressen. Ich frage wo es sicher ist und mir kein Dickhäuter mein Platz streitig macht. Meistens erschöpft, werfe ich den Kocher an und bereite mir aus meiner Vorratskammer Reis oder Nuddeln zu. Nuddeln wirken als Energieversorger besser für die nächste Etappe. Dann Zähneputzen unter der Milchstrasse und ab in die Heia.

Auch auf dieser Strecke bin ich der Einzige aus der Fernradler-Spezies. Ab und zu benutzen die Einheimischen ein Zweirad für Warentransport ins nächstgelegene Dorf. Diese kleinen Häuseransammlungen gefallen mir besonders gut. Meine Vorstellungen von einem typischen Afrikadorf sind hier in die Realität gegossen. Rundhäuser mit Lehmverputz und Strohdach. Es kommt dem in der Primarschule gebastelten Steinzeitmodellhaus sehr nahe. Nur ist es nicht Steinzeit sondern 2014. Ich versuche ein solches Haus an die Zürcher Goldküste zu versetzen. Die Gegensätze könnten nicht grösser sein. Die meisten Behausungen sind rund. Steht mehr Einkommen zur Verfügung gesellt sich schon mal ein eckiges dazu. Wie vor Bulawayo ist die Gegend Wohnort der Farmer, die sich mit Wenigem zufrieden geben müssen.

Am vierten Tag erreiche ich die Victoria Fälle, der letzte Ort nach weiteren 450km im Sattel in Zimbabwe. Gerade rechtzeitig um am Eröffnungsspiel der Fussballweltmeisterschaft teilzunehmen. Das Bild ist diesmal scharf gestellt, dafür fiel der Kommentator aus. Er hatte keine Chance der Barmusik etwas entgegen zusetzen. Ich genoss ein unterhaltsamer Abend in Mitte tobender Afrikaner, die schwer mitfieberten. Man muss wissen, dass Fussball in Afrika als Sport für die Schwarzen klassiert ist. Rugby war den Weissen vorbehalten.

Nächsten Tags wanderten Mrs. Suzuki und ich durch die Parkanlage vor den Victoria Fällen. Die Dame ist in zwei Jahren alleine von Japan bis in die Türkei und von dort in den Süden zu den Falls gereist. Chapeau, die hat Mut und Wille. An den Souvenirständen werden am Eingang Regenmäntel vermietet. Sie sollen unwissende Touristen vor dem grössten Regen schützen. Klar sagen sich einige, was soll ich bei 30° mit einem Regenmantel, ist doch nur ein Wasserfall. Diejenigen werden dann des besseren belehrt, wenn sie an einem der Aussichtspunkte stehen und mit einem europäischen Dauerregen begrüsst werden ☺ Der Zambezi führt zu dieser Jahreszeit Unglaublich viel Wasser. An der Grenze zwischen Zimbabwe und Sambia stürzt er 100m in die Tiefe. Der Wind brachte die Geräusche davon schon am Vorabend in mein 2km entferntes Zelt. Der Anblick ist eindrücklich und bringt einem zum Staunen. Ein Besuch der Parkanlage, um sich dieses Naturspektakel aus nächster Nähe anzuschauen, lohnt sich auf jeden fall.

Wieder trocken überquere ich am folgenden Tag die Grenze zu Sambia und parkiere in der Stadt Livingstone. Von hier startete der bekannte Herr Livingstone seine Afrika-Erkundungstouren in unbekanntes Terrain. Bevor ich weiter radle, lege ich mich erstmals in die Sonne, studiere Karten und das Sambian-HowTo.



Musina - Bulawayo
◴ 29. Mai 2014 - 6. Juni 2014 (Veröffentlicht: 06.06.2014)
Ngiyathanda ukuvakatsha eZimbambwe (in Ndebele)
Zimbabwe: Im Land der Granitdome. Gesichtet von Mashvingo nach Bulawayo.
Zimbabwe
Mit dem Weckerklingeln um 4:00 in der Früh, starte ich mein Geburtstag. Der Grund ist der bevorstehende Grenzübertritt nach Zimbabwe. Früh am Morgen bilden sich seltener Warteschlangen und der Weg zum Visaantrag ist damit erleichtert. Noch ist die Sonne hinter den Hügeln versteckt. Mit kurzen Hosen unterwegs fröstelt es mich. Auf dem Weg zum Grenzübergang tauche ich durch mehrere Kälteseen und die Hände würde ich gerne in Handschuhe stecken. Die vielen Lichter kündigen die Flussgrenze an. Eine zweispurige Brücke über den Limpopo River verbindet Südafrika mit Zimbabwe. Ich mogle mich an der kurzen Warteschlange vorbei, um auf direktem Weg das Visa Formular zu erhalten. Mir wird beim Ausfüllen geholfen und halte deswegen kurze Zeit später die Eintrittsberechtigung für Zimbabwe in der Hand. Ich organisiere mir ein paar Dollars mit der neuen Maestro-Karte, die tatsächlich am Vorabend mit dem sehnlichst erwarteten Packet eingetroffen ist. 2009 wurde der Dollar in Zimbabwe eingeführt, mit dem der Hyperinflation ein Riegel vorgeschoben wurde. Damit sind interessante Preise entstanden. Kostet zum Beispiel ein Produkt 1.57$ und bezahlt dafür 2$ bekommt man die Differenz in südafrikanischem Rand ausbezahlt, weil Dollarmünzen gibt es kaum. Also alles hinter dem Punkt bekommt oder kann in Rand bezahlt werden ☺ Ein Preis mit zwei Währungen. Das tönt jetzt für den Bänker katastrophal, für den Informatiker der die Businesslogik dazu implementieren muss als kaum lösbares Problem. So schlimm ist es in der Praxis nicht. Ich runde meistens den Preis mit weiteren Produkten zu ganzen Dollarbeträgen auf, manchmal wird freundlich abgerundet oder fehlen die Rand-Münzen, wartet man hinter der Kasse bis der nächste Kunde kommt und mit seinem Einkauf Münzen in die Kasse bringt.
Zu einem vollen Dollarpreis gönne ich mir nach Übertritt meine Geburtstagstorte. Tatsächlich wird hier Bananensplit serviert. Es ist zwar erst 8:00, aber das ist mir egal, solch eine Chance gibt es am heutigen Tag wohl kein mehr. Gesättigt trete ich in die Pedalen und biege an der ersten Kreuzung Richtung Norden nach Harare ab. Der dichte Verkehr von der Grenze hat sich aufgelöst. Als ich auf einem Rastplatz halte, scheucht mich ein Lastwagenfahrer weiter. Er meine er habe hinter den Büschen ein paar Burschen entdeckt, die mir zu Leibe rücken wohlen und seit der Grenze würde sie mich verfolgen. Ja dass ist mir jetzt ganz neu, aber ich befolge seinen Rat und fahre mit etwas mulmigem Gefühl weiter. Das verflog schnell. Die Strecke ist wunderbar flach und führt durch mir unbekanntes Buschland. Ich sichte viele einheimische Fahrradfahrer und die Bevölkerung begrüsst mich mit vielen lachenden Gesichtern. Sie halten ihre Daumen hoch und begrüssen meine Reiseart. Mancher Orts schreit sich einer die Seele aus dem Leib, das ich nur mit dem beantworten ihrer Fragen stoppen kann. Sie sind gebildete Leute und die Fragen tauchen in anderer Reihenfolge auf. Zum Beispiel ist die Kilometerzahl unwichtig. Warum ich mir das antue?, Wohin die Reise gehe?, Wie lange ich bleibe? Oder Kann ich dein Fahrrad kaufen? Solche Interessen stehen im Vordergrund. Letzteres beantworte ich meistens mit der Antwort: Es ist ein Geschenk von Freunden, deshalb ist mir der Preis unbekannt und ein Geschenk verschenk man nicht. Punkt. Diese Antwort wird jeweils anstandslos akzeptiert. Auf eine Frage, die mich ab und zu beim Pedalen beschäftig, fand ich noch keine Antwort. Warum stecken wir Amerikaner bzw. Europäer immer Dinge in unsere „leisure time“, also Freizeit? Eine gute Frage, wenn man sich unsere Klagen über die fehlende Zeit in Erinnerung ruft. Nichts desto trotz stecke ich weiterhin Fahrradfahren in meine Freizeit und geniesse die Landschaften die an mir vorbeiziehen. Am Abend campiert das 29. Jährige Bubi am Bubi River. Zuerst sieht es nach einer einsamen Geburtstagfeier aus. Doch ich irre mich. Um 19 Uhr trifft ein Reisetrio ein. Kurz später holt mich eine Dame zu ihnen ans Feuer. Wir quatschen und quatschen. Verstehen uns gut und kommen zur Frage des Alters. Meine Antwort: „I turned 29 today.“ lies sie in Gelächter ausbrechen und sie gratulieren mir herzlich. Die drei sind auf der Rückreise von einem Trip nach Äthiopien und feiern heute ihren letzten Abend. So hatten beide Parteien etwas zu feiern. Ich habe es richtig genossen und freute mich über die Unterhaltung. Ein perfekter Start für mich in Zimbabwe. Manchmal trifft für Unmögliches ein.
Dass die nächsten 100km eher zu den strapaziöseren gehörten, muss ich hier wohl nicht erwähnen. Doch ich erreichte mein Ziel am nächsten Fluss Lundi River und war froh mich in das offerierte Bett zu legen. Der dritte Tag begann mit dem dritten Platten zu flicken. Ein Draht hat ein kleines Loch in den Reifen gestanzt und lies die Luft über Nacht weichen. Das erste Problem gelöste, entdeckte ich den Bruch an der Taschenaufhängung. Gestern musste ich schleunigst von der Fahrbahn weichen, damit mich der 40 Tönner nicht bis nach Harare schleift. Leider glich der Pannenstreifen eher einem Gebirgszug, der wohl die Aufhängung auf dem Gewissen hat. Ärgerlich, aber es sind alles Probleme die sich mit ein paar Handgriffen lösen lassen.

Die Büsche verschwanden und riesige Granitfelsen wurden sichtbar. Die bringen mich zum Staunen und liessen mich oft zur Kamera greifen. Zimbabwe ist ein Genuss zum Velölen. Es ist ein Besuch wert. Mit wenig Verkehr, gutem Strassenbelag und Leuten die mir freundlich gestimmt sind, geniesse ich unbeschwerte Tage mit viel Sonne. Ich wechsle auf Langarm-Shirt, es brutzelt ab 12:00 derart, dass mir ohne diesen Schutz zu heiss ist. Mein angepeiltes Ziel Great Zimbabwe erreiche ich am dritten Tag. Hier bin ich zu Gast bei einer Familie, die mich kurz vor dem Sonnenuntergang zu sich eingeladen hat. Sie meinen es wäre besser Morgen ohne Gepäck die Ruinenstadt zu besichtigen und was sei das für eine Idee jetzt noch die 30km im Dunkeln zu radeln. Dem stimme ich anstandslos zu ;-)
Nächsten Tags streife ich durch die aufgetürmten Steinhaufen. Die Unesco zählt es als Heritage Site, ich eher als nette Parkanlage für ein Nickerchen. Es ist eindrücklich wie Mauern auf diesen runden Granitfelsen aufgeschichtet sind. Bewundernswert das mit Bautechniken aus den letzten Jahrhunderten diese Mauern stehen geblieben sind. Das ist jedoch alles was mich an diesem Ort fasziniert. Da ich mich beim Radeln den ganzen Tag in einem Outdoor-Museum aufhalte, kommt mir dieser statische Ort eher langweilig vor. Ein Leckerbissen hält der Spar bei der Rückfahrt für mich bereit: Es liegt ein Zopf auf. Der wird auf der Stelle eingepackt und noch vor dem Nachtessen verdrückt. Dabei denke ich an meinen Bruder, der dieses Gepäck ebenso verehrt und die WG Einkäufe, bei denen wir jeweils einen Zopf bis zur Kasse verschlungen haben ☺.

Die Gastgeber berichten mir aus den Zeiten der Inflation, wo Preisanpassungen dreimal am Tag vorkamen und Waren anstatt Geld gebunkert wurde. Ich verstehe es nun besser was dieses Aufblasen für den Einzelnen bedeutet. Nach einer patenten Lösung zum langsam Luft ablassen wird noch gesucht. Derart schreckhaft werden jeweils die Ventile geöffnet, sodass das die Deflation meist einer kleinen Katastrophe gleicht, von der die Bevölkerung noch Jahre danach erzählt. Zwei zur Erinnerung: 2000 Informatikblase, 2007 Immobilienblase. Anderes Theme: Ihre Kinder bekommen ihr Wissen aus der Homeschool. Dass heisst, die Mutter unterrichtet ihre Sprösslinge in ihrem privaten Klassenzimmer mit einem Lehrplan aus den USA. Das wird vom Gouvernement vollkommen akzeptiert und ist keine seltene Methode um Wissen zu vermitteln. Ich persönlich würde meine aufgebauten Freundschaften und die elternfreie Zeit auf dem Schulweg vermissen, die der eine oder andere Schabernack erlaubt hat.

Mein nächstes Ziel liegt am äussersten Zipfel des Landes. Die Victoria Wasserfälle liegen praktisch auf dem Weg nach Norden und die möchte ich mir nicht entgehen lassen. Ich breche am nächsten Tag auf nach Bulawayo. Ein weiterer drei Tages Ritt durch landschaftlich ansprechende Gegend, mit noch weniger Verkehr. Viele Bauern Pflanzen hier Mais und schichten die Ernte auf „Hochregallagern“ auf, um die kleinen Nagern nicht mit zu versorgen. Ihr Leben in der Unterschicht ist sichtbar. Sie besitzen nicht viel. Das Wenige lässt sie nicht hungern und sie können sich ab und an eine Kleinigkeit an Luxus leisten. Eine knappe Ressource ist das Wasser. An manchen Orten lässt sich eine Halbliterflasche für 1$ kaufen. Das deckt kaum mein Bedarf. In Bottlestores oder Supermarkt füllen sie mir manchmal die Flaschen mit Wasser über eine Pumpvorrichtung. Habe ich Glück so schmeckt es, manchmal riecht es nach Erde oder ich muss es wegleeren, weil es zu fest nach der Pumpe schmeckt. Sind meine Flüssigkeitsvorräte aufgebraucht, greife ich jeweils zur Coladose, die es zumindest hier in jedem noch so kleinen Markt zu kaufen gibt. Für mich ein prima Durstlöscher. Er beruhigt den aufgewühlten Magen vom Schmutzwasser und spendiert mir ein paar energiegeladene Würfelzucker.
Vor Sonnenuntergang suche ich mir jeweils einen Platz neben der Strasse in den Büschen zum Campieren. Ich fühle mich in Zimbabwe sicher und frage wo mein Nachtlager am besten platziert ist. Das gefällt mir. Es gibt keine Anmeldeformulare auszufüllen, keine Platzeinweisung, keine 10$ Platzkosten - einfach Zelt aufspannen, Kocher anwerfen und geniessen ☺. Am dritten Tag fahre ich durch Bulawayo und halte gleich gegen Süden zu, um die besonderen Steinformationen im Matobos National Park zu besichtigen. Ich lande ein Glückstreffer was die Übernachtung betrifft. Der Lodge Besitzer überholt mich mit seinem Pickup und hält gleich an, um mich in seiner Lodge einzuquartieren. Ich bekomme ein wunderschönes Bungalow zugeteilt und speise mit ihnen ein fürstliches Mittagessen. Durch den Park führt ein Rundkurs der perfekt zum Radeln geeignet ist und gute Aussicht auf die aufgetürmten Granitsteine bietet. Deshalb würden hier demnächst organisierte Fahrradtouren unternommen. Ich bleibe im Sattel sitzen und falle vor Staunen nicht gleich aus den Pedalen. Der Reiseführer hat mir mehr versprochen, als zu sehen ist. Nach ausgiebigem Schlaf in der Lodge beende ich den Rundkurs, radle zurück nach Bulawayo und quartiere mich für das Wochenende in einem Guesthouse ein.